Queer-O-mat

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ohne trans* und inter* Einbezug

Das Bundeskabinett hat am 31.08.2011 die Einrichtung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld beschlossen.
Transgender, Transsexuelle und intergeschlechtliche Menschen werden bisher nicht einbezogen, vielmehr soll die Stiftung

die gesellschaftliche Lebenswelt von homosexuellen Menschen in Deutschland erforschen und darstellen.

Viele Verbände kritisieren – zu Recht – die Ausrichtung der neuen Bundesstiftung und fordern den Einbezug aller Positionen.
TransInterQueer e.V. (Pressemitteilung vom 18.10.2011) hat diesbezüglich mit dem Bundesjustizministerium Kontakt aufgenommen.

Kritik gibt es aber auch an der nationalen Ausrichtung der Stiftung u.a. von Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen). Ebenso kritisch wird der marginale Einbezug von Lesben betrachtet, so findet sich nur eine explizit lesbische Organisation unter den Kuratoriumsmitgliedern.

Mehr dazu:
• Bundesstiftung Magnus Hirschfeld offizielle Webseite
• Gesetzentwurf 19.02.2003-Drucksache15/473
• L-talk: Mal wieder mitgemeint
• taz (01.09.2011): „Im Ausland sieht es ganz anders aus“

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