Vom 23.- 25. September 2010 finden in Berlin zwei spannende Tagungen gleichzeitig statt. Wer die Wahl hat, hat die Qual...
1) Queer Again? Power, Politics and Ethics (Humboldt-Universität zu Berlin)
organisiert von: Department of English and American Studies, Research Training Group “Gender as a Category of Knowledge”
Wo? Hauptgebäude/Main Building, Unter den Linden 6
http://www.angl.hu-berlin.de/confslecs/queeragain
2) In Bewegung. Das Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht (Freie Universität Berlin)
organisiert von: Arbeitsstelle Journalistik, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin in Kooperation mit der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK)
Wo? Hörsaal A und B, Ihnestr. 21, 14195 Berlin
http://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/institut/journalistik/in-bewegung/index.html
Mittwoch, 15. September 2010
Konferenzendoppel in Berlin
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Mittwoch, 25. November 2009
Das Geschlecht der Anderen - Internationale Konferenz
Das DFG-Graduiertenkolleg Geschlecht als Wissenskategorie der HU Berlin veranstaltet am 11. und 12. Dezember 2009 eine Internationale Konferenz mit dem Titel "Das Geschlecht der Anderen. Narrationen und Episteme in Ethnologie, Kriminologie, Psychiatrie und Zoologie des 19. und 20. Jahrhunderts".
Ausgangspunkt der Konferenz ist die Beobachtung, dass die Konstitution von Geschlechterpositionen und –metaphern besonders seit dem 19. Jahrhundert an diverse Konstruktionen eines „Anderen“ gebunden ist. Jene Konstruktion wirkt über die Definition und Zuschreibung von Binaritäten wie rational/wahnsinnig, kulturell entwickelt/primitiv, deviant/„normal“ und menschlich/tierisch. Über diese vergeschlechtlichten Formen des Anderen bildet sich ein Wissen, das sich sowohl in Diskursen der Psychiatrie, der Ethnologie, der Zoologie und der Kriminologie als auch in künstlerischen und literarischen Formen verdichtet.
Konzeption: Florian Kappeler, Julia Roth, Anne Stähr, Vojin Saša Vukadinović, in Kooperation mit Sophia Könemann, Dr. des. Julie Miess, Susann Neuenfeldt
aus dem Programm 11.12.09 Freitag
10.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Hania Siebenpfeiffer: Die Ordnung des Verbrechens oder how crime became sexual/natural – eine Vorgeschichte zur
Vergeschlechtlichung von Kriminalität am Beispiel der Marquise de Brinvilliers
11.15 Uhr Panel : Sex and Crime - mit Sara E. Jackson, Irina Gradinari, Katja Geiger, Ruben Marc Hackler
15.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Gabriele Dietze: Die Kunst der Ermittlung. Verbrechen aufklären, verstehen, erzählen und dekonstruieren
16.15 Uhr Panel 2: Ethnologien der Geschlechter - mit Dr. Eva Bischoff, Christina Schramm, Katrin Köppert
19.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Wolfgang Schäffner
12.12.09 Samstag
10.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Mark Micale: Male Hysteria as Metaphor in the History of Medicine
11.15 Uhr Panel 3: Sexualität und (A-)Normalität - mit Iris Mendel/Nora Ruck, Dr. Ulrike Wohler, Dr. Mario Grizelj, PD Dr. Armin Schäfer
15.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Una Chaudhuri
16.15 Uhr Panel 4: Queere Tiere - mit Prof. Dr. Kirsten Smilla Ebeling, Dr. Sabine Nessel, Anna Straube, Vasuki Shanmuganathan
19.00 Uhr Vortrag: Dr. Eva Johach: Die matriarchale Versuchung. Von Insekten, Menschen und der Konkurrenz der "politischen Tiere"
Performance Blinklow
vollständiges Programm
Ausgangspunkt der Konferenz ist die Beobachtung, dass die Konstitution von Geschlechterpositionen und –metaphern besonders seit dem 19. Jahrhundert an diverse Konstruktionen eines „Anderen“ gebunden ist. Jene Konstruktion wirkt über die Definition und Zuschreibung von Binaritäten wie rational/wahnsinnig, kulturell entwickelt/primitiv, deviant/„normal“ und menschlich/tierisch. Über diese vergeschlechtlichten Formen des Anderen bildet sich ein Wissen, das sich sowohl in Diskursen der Psychiatrie, der Ethnologie, der Zoologie und der Kriminologie als auch in künstlerischen und literarischen Formen verdichtet.
Konzeption: Florian Kappeler, Julia Roth, Anne Stähr, Vojin Saša Vukadinović, in Kooperation mit Sophia Könemann, Dr. des. Julie Miess, Susann Neuenfeldt
aus dem Programm 11.12.09 Freitag
10.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Hania Siebenpfeiffer: Die Ordnung des Verbrechens oder how crime became sexual/natural – eine Vorgeschichte zur
Vergeschlechtlichung von Kriminalität am Beispiel der Marquise de Brinvilliers
11.15 Uhr Panel : Sex and Crime - mit Sara E. Jackson, Irina Gradinari, Katja Geiger, Ruben Marc Hackler
15.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Gabriele Dietze: Die Kunst der Ermittlung. Verbrechen aufklären, verstehen, erzählen und dekonstruieren
16.15 Uhr Panel 2: Ethnologien der Geschlechter - mit Dr. Eva Bischoff, Christina Schramm, Katrin Köppert
19.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Wolfgang Schäffner
12.12.09 Samstag
10.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Mark Micale: Male Hysteria as Metaphor in the History of Medicine
11.15 Uhr Panel 3: Sexualität und (A-)Normalität - mit Iris Mendel/Nora Ruck, Dr. Ulrike Wohler, Dr. Mario Grizelj, PD Dr. Armin Schäfer
15.00 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Una Chaudhuri
16.15 Uhr Panel 4: Queere Tiere - mit Prof. Dr. Kirsten Smilla Ebeling, Dr. Sabine Nessel, Anna Straube, Vasuki Shanmuganathan
19.00 Uhr Vortrag: Dr. Eva Johach: Die matriarchale Versuchung. Von Insekten, Menschen und der Konkurrenz der "politischen Tiere"
Performance Blinklow
vollständiges Programm
Sonntag, 21. Juni 2009
Sexuelle Vielfalt leben mit DieLinke?
DieLinke veranstaltet eine Konferenz zum Thema "Sexuelle Vielfalt leben!" und bietet ein umfangreiches Programm u.a. mit vielen Gender-Aktivist_innen aus Berlin.
Programm
15 Uhr Eröffnung Petra Pau, Vizepräsidentin des Bundestages
15.15 Uhr Einführung Dr. Babara Höll, Stellv. Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, und Dr. Klaus Lederer, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin
15.30 Uhr Podium I. Differenzen in der Community. Lesbisch-schwul, queer, oder doch bloß alles schwul? Wie viel Gemeinsamkeit gibt es in der Community?
Julia Ehrt, TransInterQueer e.V.;
Nancy Wagenknecht, wiss. Mitarbeiterin Helle Panke und AB Queer;
Manuela Kay, Chefredakteurin der L-Mag
Moderation Bodo Niendel, Mitarbeiter DIE LINKE, Vorstand Berliner CSD
17 Uhr Pause
17.15 - 19.45 Uhr Workshops
Workshop I. Akzeptanz bilden. Inwiefern ist die Bildungsarbeit der Schlüssel zur Akzeptanz sexueller Vielfalt?Input Alexander Lotz, AB Queer
Moderation: Dr. Barbara Höll, Stellv. Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, Sprecherin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Workshop II. Homophobie im Kontext von Rassismus und Sexismus. Bloße Theorie für die Einen, alltägliche Realität für die Anderen?Input Tülin Duman, Gays and Lesbians aus der Türkei Gladt
Moderation: Terence Freibier, Mitarbeiter Dr. Lederer
18.15 - 18.45 Uhr Pause
Workshop III. HIV Prävention an Schulen, ein Baustein zur Akzeptanz sexueller Vielfalt? Inwiefern kann die HIV-Prävention Emanzipationsprozesse fördern?Input Thomas Wilke, Berliner Aidshilfe, Projekt Schoolwork
Moderation Bodo Niendel, Mitarbeiter DIE LINKE, Vorstand Berliner CSD
Workshop IV. Keine Akzeptanz ohne rechtliche Gleichstellung. Ist die rechtliche Gleichstellung ein Baustein für die gesellschaftliche Akzeptanz?Dirk Siegfried, Rechtsanwalt, Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule Juristen, LSVD
Moderation Dr. Klaus Lederer, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, Rechtspolitischer Sprecher
19.45 Uhr Podium II. Kulturelle Brüche – Probleme der Akzeptanz? Wie können Gesprächsangebote oder aber Grenzziehungen die gesellschaftliche Akzeptanz erhöhen?
Prof. Dr. Bernd Simon, Universität Kiel;
Bodo Mende, Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD)-Berlin;
Eren Ünsal, Leiterin der Berliner Anti-Diskriminierungsstelle;
Dr. Michael Bochow, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), Bereich Public Health;
Bastian Finke, Maneo- Schwules Überfalltelefon
Moderation Dr. Klaus Lederer, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, Rechtspolitischer Sprecher
20.45 Uhr Konferenzresümee Dr. Barbara Höll
Wo? Abgeordnetenhaus von Berlin, Saal 311 und 304, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
Wann? 22. Juni 2009, 15 – 21.00 Uhr
Programm
15 Uhr Eröffnung Petra Pau, Vizepräsidentin des Bundestages
15.15 Uhr Einführung Dr. Babara Höll, Stellv. Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, und Dr. Klaus Lederer, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin
15.30 Uhr Podium I. Differenzen in der Community. Lesbisch-schwul, queer, oder doch bloß alles schwul? Wie viel Gemeinsamkeit gibt es in der Community?
Julia Ehrt, TransInterQueer e.V.;
Nancy Wagenknecht, wiss. Mitarbeiterin Helle Panke und AB Queer;
Manuela Kay, Chefredakteurin der L-Mag
Moderation Bodo Niendel, Mitarbeiter DIE LINKE, Vorstand Berliner CSD
17 Uhr Pause
17.15 - 19.45 Uhr Workshops
Workshop I. Akzeptanz bilden. Inwiefern ist die Bildungsarbeit der Schlüssel zur Akzeptanz sexueller Vielfalt?Input Alexander Lotz, AB Queer
Moderation: Dr. Barbara Höll, Stellv. Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, Sprecherin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Workshop II. Homophobie im Kontext von Rassismus und Sexismus. Bloße Theorie für die Einen, alltägliche Realität für die Anderen?Input Tülin Duman, Gays and Lesbians aus der Türkei Gladt
Moderation: Terence Freibier, Mitarbeiter Dr. Lederer
18.15 - 18.45 Uhr Pause
Workshop III. HIV Prävention an Schulen, ein Baustein zur Akzeptanz sexueller Vielfalt? Inwiefern kann die HIV-Prävention Emanzipationsprozesse fördern?Input Thomas Wilke, Berliner Aidshilfe, Projekt Schoolwork
Moderation Bodo Niendel, Mitarbeiter DIE LINKE, Vorstand Berliner CSD
Workshop IV. Keine Akzeptanz ohne rechtliche Gleichstellung. Ist die rechtliche Gleichstellung ein Baustein für die gesellschaftliche Akzeptanz?Dirk Siegfried, Rechtsanwalt, Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule Juristen, LSVD
Moderation Dr. Klaus Lederer, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, Rechtspolitischer Sprecher
19.45 Uhr Podium II. Kulturelle Brüche – Probleme der Akzeptanz? Wie können Gesprächsangebote oder aber Grenzziehungen die gesellschaftliche Akzeptanz erhöhen?
Prof. Dr. Bernd Simon, Universität Kiel;
Bodo Mende, Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD)-Berlin;
Eren Ünsal, Leiterin der Berliner Anti-Diskriminierungsstelle;
Dr. Michael Bochow, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), Bereich Public Health;
Bastian Finke, Maneo- Schwules Überfalltelefon
Moderation Dr. Klaus Lederer, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, Rechtspolitischer Sprecher
20.45 Uhr Konferenzresümee Dr. Barbara Höll
Wo? Abgeordnetenhaus von Berlin, Saal 311 und 304, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
Wann? 22. Juni 2009, 15 – 21.00 Uhr
Samstag, 18. April 2009
Queer Spaces Konferenz mit Judith Halberstam
Queer Spaces - die Internationale Konferenz wird organisiert vom Tübinger Promotionsverbund
"Abgrenzung -- Ausgrenzung -- Entgrenzung" am 28. Mai 2009
Programm
10h-10.15h: Welcome
10.15h-11.30h Keynote Speaker: Judith Halberstam "Radical Passivity"
11.45h-13.30h Fabio Cleto "I Spy With My Little Eye: Pop Camp, Queer Spaces and Susan Sontag's
Pornographic Gaze"
15h-16h Katrin Wille "How to Keep Distinction-Plurality Alive: Where Philosophical Reflexion, Art and Queer
Practices Meet"
16h-17h: Eveline Kilian "Cyberspace and Gender Riot: Some Literary Accounts of the Charms of Virtual Reality"
17h-18h: Kathrin Tordasi "Negotiating the In-Between: Gender, Bodies and Desire on the Liminal Shore"
(Die Konferenz ist in englischer Sprache)
Anmeldung bis 5.Mai 2009: queerspaces@gmail.com.
Wann? 28. Mai 2009, 10am-6pm
Wo? Max-Planck-Haus Tübingen, Spemannstr. 38
"Abgrenzung -- Ausgrenzung -- Entgrenzung" am 28. Mai 2009
Programm
10h-10.15h: Welcome
10.15h-11.30h Keynote Speaker: Judith Halberstam "Radical Passivity"
11.45h-13.30h Fabio Cleto "I Spy With My Little Eye: Pop Camp, Queer Spaces and Susan Sontag's
Pornographic Gaze"
15h-16h Katrin Wille "How to Keep Distinction-Plurality Alive: Where Philosophical Reflexion, Art and Queer
Practices Meet"
16h-17h: Eveline Kilian "Cyberspace and Gender Riot: Some Literary Accounts of the Charms of Virtual Reality"
17h-18h: Kathrin Tordasi "Negotiating the In-Between: Gender, Bodies and Desire on the Liminal Shore"
(Die Konferenz ist in englischer Sprache)
Anmeldung bis 5.Mai 2009: queerspaces@gmail.com.
Wann? 28. Mai 2009, 10am-6pm
Wo? Max-Planck-Haus Tübingen, Spemannstr. 38
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Donnerstag, 27. November 2008
Gleichzeitige Ungleichheiten - Aspekte von Intersektionalität
Auch wenn das Cornelia Goethe Colloquien im Wintersemester 2008/2009 bereits begonnen hat, ist es nicht zu spät, auf noch freudig zu erwartende Vorträge zum Thema Intersektionalität hinzuweisen.
Die Cornelia Goethe Colloquien am ebenjenen Centrum für Frauenstudien der Goethe-Universität Frankfurt/Main sind als offenes Diskussionsforum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung eingerichtet.
Zeit: Mittwoch, 18-20 Uhr
Ort: am 05.01.08: Campus Westend, Casino, Raum 1.801, an allen anderen Terminen: Uni-Turm, Raum 238 (2. OG)
03.12.08
Prof. Dr. Nina Degele
(Freiburg) Doing Intersectionality. Intersektionalität gesellschaftstheoretisch positionieren und methodologisch reflektieren.
17.12.08
Dr. Katharina Walgenbach
(Gießen) Intersektionalität in der Erziehungswissenschaft
14.01.09
Prof. Dr. Susanne Baer
(Berlin) Interdependente Diskriminierung - zum juristischen Umgang mit Ungleichheiten
28.01.09
Jun. Prof. Dr. Kira Kosnick
(Frankfurt/M) Gegen-Identitäten: Zur Verhandlung von Intersektionalität in der kulturwissenschaftlichen Migrationsforschung
Die Cornelia Goethe Colloquien am ebenjenen Centrum für Frauenstudien der Goethe-Universität Frankfurt/Main sind als offenes Diskussionsforum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung eingerichtet.
Zeit: Mittwoch, 18-20 Uhr
Ort: am 05.01.08: Campus Westend, Casino, Raum 1.801, an allen anderen Terminen: Uni-Turm, Raum 238 (2. OG)
03.12.08
Prof. Dr. Nina Degele
(Freiburg) Doing Intersectionality. Intersektionalität gesellschaftstheoretisch positionieren und methodologisch reflektieren.
17.12.08
Dr. Katharina Walgenbach
(Gießen) Intersektionalität in der Erziehungswissenschaft
14.01.09
Prof. Dr. Susanne Baer
(Berlin) Interdependente Diskriminierung - zum juristischen Umgang mit Ungleichheiten
28.01.09
Jun. Prof. Dr. Kira Kosnick
(Frankfurt/M) Gegen-Identitäten: Zur Verhandlung von Intersektionalität in der kulturwissenschaftlichen Migrationsforschung
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Donnerstag, 20. November 2008
NEW MASCULINITIES IN LANGUAGE - Prof. Anne Pauwels
NEW MASCULINITIES IN LANGUAGE - OF MISBEHAVING MEN AND HOUSEHUSBANDS.
EINFLUSS FEMINISTISCHER SPRACHPOLITIK AUF DIE LEXIKALISIERUNG DER 'NEUEN'
MASKULINITÄT
Die Debatte um den Einfluss und die Auswirkungen feministischer Sprachpolitik ist ein Dauerbrenner im öffentlichen Diskurs über genderbewussten Sprachgebrauch. Häufig dreht sich die Diskussion im deutschen Sprachgebiet um morphologische Phänomene: Soll es Studenten, Studentinnen, Studentinnen und Studenten,
StudentInnen, Studierende oder Student_innen heißen? Die Entscheidung, welche Form für die Benennung von Personen verwendet wird, ist (oft) ein Ausdruck politisch-ideologischer Überzeugungen.
Was aber passiert mit Personenbezeichnungen wie Sekretärin, Hebamme und Hausfrau, die oft ausschließlich mit ‚Frauen’ konzeptualisiert werden? Gibt es ‚männliche’ (und transgender) Pendants und wenn ja, welche? Im Deutschen haben sich beispielsweise Assistent, Geburtshelfer und Hausmann als ‚männliche’ Pendants durchgesetzt. Inwiefern dabei unterschiedlich gegenderte Begriffe konzeptuell differieren, wie ihre Neubildung bewirkt wurde und welche Effekte diese lexikalischen Veränderungen haben,
untersucht Prof.in Dr.in Anne Pauwels in ihrem Vortrag. Sie wird aktuelle Forschungsergebnisse zum Einfluss feministischer Sprachpolitik auf die Lexikalisierung ‚maskulin’ konzeptualisierter Personenbezeichnungen
präsentieren.
Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 24, Haus 1, Raum 1.308
Freitag, 21. November 2008, 16.00 – 18.00 Uhr s.t.
EINFLUSS FEMINISTISCHER SPRACHPOLITIK AUF DIE LEXIKALISIERUNG DER 'NEUEN'
MASKULINITÄT
Die Debatte um den Einfluss und die Auswirkungen feministischer Sprachpolitik ist ein Dauerbrenner im öffentlichen Diskurs über genderbewussten Sprachgebrauch. Häufig dreht sich die Diskussion im deutschen Sprachgebiet um morphologische Phänomene: Soll es Studenten, Studentinnen, Studentinnen und Studenten,
StudentInnen, Studierende oder Student_innen heißen? Die Entscheidung, welche Form für die Benennung von Personen verwendet wird, ist (oft) ein Ausdruck politisch-ideologischer Überzeugungen.
Was aber passiert mit Personenbezeichnungen wie Sekretärin, Hebamme und Hausfrau, die oft ausschließlich mit ‚Frauen’ konzeptualisiert werden? Gibt es ‚männliche’ (und transgender) Pendants und wenn ja, welche? Im Deutschen haben sich beispielsweise Assistent, Geburtshelfer und Hausmann als ‚männliche’ Pendants durchgesetzt. Inwiefern dabei unterschiedlich gegenderte Begriffe konzeptuell differieren, wie ihre Neubildung bewirkt wurde und welche Effekte diese lexikalischen Veränderungen haben,
untersucht Prof.in Dr.in Anne Pauwels in ihrem Vortrag. Sie wird aktuelle Forschungsergebnisse zum Einfluss feministischer Sprachpolitik auf die Lexikalisierung ‚maskulin’ konzeptualisierter Personenbezeichnungen
präsentieren.
Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 24, Haus 1, Raum 1.308
Freitag, 21. November 2008, 16.00 – 18.00 Uhr s.t.
Ringvorlesung "Geschlecht in Wissenskulturen" Humboldt-Universität
queere Highlights der Ringvorlesung "Geschlecht in Wissenskulturen" an der Humboldt-Universität zu Berlin
Die Leitfrage der Öffentlichen Ringvorlesung des Graduiertenkollegs ist, wie Geschlecht in verschiedenen Wissenskontexten funktioniert. In diesem Wintersemester ist neben „Geschlecht in Mathematik und Biowissenschaften“ der Schwerpunkt „Geschlecht im politischen Wissen“, in dem sich einige queere Leckerbissen finden:
17.12. Adrian de Silva, Berlin (Politikwissenschaft)
Umkämpfte Zweigeschlechtlichkeit: Zur Produktion von Geschlecht und
Geschlechterregime in den Parlamentsdebatten zum TSG und zum Gender Recognition Act
28.1. Susanne Schultz, Berlin (Politikwissenschaft)
Körper versus Demografie. Von den Ambivalenzen der Kategorie
Geschlecht in der Biopolitik
11.2. Katharina Pühl, Berlin (Sozialwissenschaften):
Spannungsverhältnisse: Queere Theorieperspektiven, mainstreaming
gender, diversity und der aktuelle Geschlechterdiskurs in der
politischen Diskussion.
Und wer Lust hat, die Person zu erleben, die kategoriale Intersektionalität in den Wissenschaftsdiskurs eingeführt hat, sollte am 7.1.09 vorbeischauen:
7.1.2009 Kimberlé Crenshaw, Wisconsin (Law)
The Curious Resurrection of First Wave Feminism in the US Elections:
An Intersectional Critique of the Rhetoric of Solidarity and Betrayal
Mittwochs, 18 – 20 Uhr
Hörsaal 3094/96
Hauptgebäuce der HU – Unter den Linden 6
Die Leitfrage der Öffentlichen Ringvorlesung des Graduiertenkollegs ist, wie Geschlecht in verschiedenen Wissenskontexten funktioniert. In diesem Wintersemester ist neben „Geschlecht in Mathematik und Biowissenschaften“ der Schwerpunkt „Geschlecht im politischen Wissen“, in dem sich einige queere Leckerbissen finden:
17.12. Adrian de Silva, Berlin (Politikwissenschaft)
Umkämpfte Zweigeschlechtlichkeit: Zur Produktion von Geschlecht und
Geschlechterregime in den Parlamentsdebatten zum TSG und zum Gender Recognition Act
28.1. Susanne Schultz, Berlin (Politikwissenschaft)
Körper versus Demografie. Von den Ambivalenzen der Kategorie
Geschlecht in der Biopolitik
11.2. Katharina Pühl, Berlin (Sozialwissenschaften):
Spannungsverhältnisse: Queere Theorieperspektiven, mainstreaming
gender, diversity und der aktuelle Geschlechterdiskurs in der
politischen Diskussion.
Und wer Lust hat, die Person zu erleben, die kategoriale Intersektionalität in den Wissenschaftsdiskurs eingeführt hat, sollte am 7.1.09 vorbeischauen:
7.1.2009 Kimberlé Crenshaw, Wisconsin (Law)
The Curious Resurrection of First Wave Feminism in the US Elections:
An Intersectional Critique of the Rhetoric of Solidarity and Betrayal
Mittwochs, 18 – 20 Uhr
Hörsaal 3094/96
Hauptgebäuce der HU – Unter den Linden 6
Dienstag, 11. November 2008
Scham und Schuld. Geschlechter(sub)texte der Shoa
Konferenz
Scham und Schuld. Geschlechter(sub)texte der Shoa
Veranstalter: Graduiertenkolleg "Geschlecht als Wissenskategorie" Humboldt-Universität zu Berlin
Datum, Ort: 14.11.2008-15.11.2008, Humboldt-Universität zu Berlin, Fritz-Reuter-Saal, Dorotheenstrasse 24
Scham und Schuld konstituieren zentrale Narrationen, in denen die Verbrechen der Shoah erzählt werden. Verhandeln die Überlebenden der Shoah darin ihre traumatischen Leiden, die unabschließbar sind, kursieren auf der Täter/-innenseite vielfältige Erzählungen, welche versuchen, die Shoah zu bannen und/oder in ein nationales, deutsches Motiv verwandeln. Insbesondere die sexuelle Konnotation der Scham spielt hier eine bedeutende Rolle. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der Betrachtung des Umgangs mit der Shoah und ihrer von Scham und Schuld bestimmten Erinnerung auf der Täter_innenseite. Von Interesse sind hier nicht nur die Gender-Codierungen von Scham und Schuld selbst, die im Erinnern und Verschweigen der Shoah zirkulieren, sondern auch die Frage nach dem ‚Geschlecht’ der als Männer und Frauen schuldig Gewordenen. Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Gender-Codierungen und den Verbrechen der Shoah? Werden hier verborgene Schuldabwehr- bzw. Ermächtigungsstrategien durch die Einnahme von Opferpositionen wirksam? Auf der Konferenz werden aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive verschiedene Schauplätze, wie Familie, Religion, Justiz, Psychoanalyse, Sex und Politik aufgesucht, an denen Scham und Schuld, ihre geschlechtliche Codierung und ihre strategisch-diskursive Verwendung
in ‚Erzählungen‘ über die Shoah zum Einsatz kommen.
Vorträge:
Prof. Dr. Inge Stephan (Berlin):
Verwischte Spuren – Nachbilder der Shoah als Kryptogramm in Texten von Autorinnen
Dr. Kathrin Hoffmann-Curtius (Berlin):
Deutsche Denkmalpolitiken nach 1945
Prof. Dr. Hilge Landweer (Berlin):
Scham, Beschämung, Zorn. Zur Dynamik von Gefühlssanktionen
PD Dr. Birgit Dahlke (Berlin):
Nuda Veritas? Zum Effekt des Pornographischen in Jonathan Littells Roman Les Bienveillantes
Podiumsdiskussion:
Dr. Insa Eschebach (KZ-Gedenkstätte Ravensbrück, Fürstenberg/Havel), Dr. Kurt Grünberg (Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt/Main), PD Dr. Susanne Lanwerd (Berlin/Basel), Dr. Irina Wandrey (Bielefeld)
Input und Moderation: PD Dr. Dorothea Dornhof (Berlin, Frankfurt/Oder)
Kontakt:
Viola Beckmann
Humboldt-Universität zu Berlin
Kulturwissenschaftliches Seminar
Sophienstr. 22a, 10178 Berlin
030/2093-8248, -8237
http://www2.hu-berlin.de/gkgeschlecht/
Scham und Schuld. Geschlechter(sub)texte der Shoa
Veranstalter: Graduiertenkolleg "Geschlecht als Wissenskategorie" Humboldt-Universität zu Berlin
Datum, Ort: 14.11.2008-15.11.2008, Humboldt-Universität zu Berlin, Fritz-Reuter-Saal, Dorotheenstrasse 24
Scham und Schuld konstituieren zentrale Narrationen, in denen die Verbrechen der Shoah erzählt werden. Verhandeln die Überlebenden der Shoah darin ihre traumatischen Leiden, die unabschließbar sind, kursieren auf der Täter/-innenseite vielfältige Erzählungen, welche versuchen, die Shoah zu bannen und/oder in ein nationales, deutsches Motiv verwandeln. Insbesondere die sexuelle Konnotation der Scham spielt hier eine bedeutende Rolle. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der Betrachtung des Umgangs mit der Shoah und ihrer von Scham und Schuld bestimmten Erinnerung auf der Täter_innenseite. Von Interesse sind hier nicht nur die Gender-Codierungen von Scham und Schuld selbst, die im Erinnern und Verschweigen der Shoah zirkulieren, sondern auch die Frage nach dem ‚Geschlecht’ der als Männer und Frauen schuldig Gewordenen. Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Gender-Codierungen und den Verbrechen der Shoah? Werden hier verborgene Schuldabwehr- bzw. Ermächtigungsstrategien durch die Einnahme von Opferpositionen wirksam? Auf der Konferenz werden aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive verschiedene Schauplätze, wie Familie, Religion, Justiz, Psychoanalyse, Sex und Politik aufgesucht, an denen Scham und Schuld, ihre geschlechtliche Codierung und ihre strategisch-diskursive Verwendung
in ‚Erzählungen‘ über die Shoah zum Einsatz kommen.
Vorträge:
Prof. Dr. Inge Stephan (Berlin):
Verwischte Spuren – Nachbilder der Shoah als Kryptogramm in Texten von Autorinnen
Dr. Kathrin Hoffmann-Curtius (Berlin):
Deutsche Denkmalpolitiken nach 1945
Prof. Dr. Hilge Landweer (Berlin):
Scham, Beschämung, Zorn. Zur Dynamik von Gefühlssanktionen
PD Dr. Birgit Dahlke (Berlin):
Nuda Veritas? Zum Effekt des Pornographischen in Jonathan Littells Roman Les Bienveillantes
Podiumsdiskussion:
Dr. Insa Eschebach (KZ-Gedenkstätte Ravensbrück, Fürstenberg/Havel), Dr. Kurt Grünberg (Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt/Main), PD Dr. Susanne Lanwerd (Berlin/Basel), Dr. Irina Wandrey (Bielefeld)
Input und Moderation: PD Dr. Dorothea Dornhof (Berlin, Frankfurt/Oder)
Kontakt:
Viola Beckmann
Humboldt-Universität zu Berlin
Kulturwissenschaftliches Seminar
Sophienstr. 22a, 10178 Berlin
030/2093-8248, -8237
http://www2.hu-berlin.de/gkgeschlecht/
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