Letztlich auf dem Transgender Film Festival in Los Angeles gesehen und soeben entdeckt, dass einer meiner Lieblingsfilme aus dem Programm doch tatsächlich online ist!
Geht mensch durch die Kinderbuchabteilungen von Buchhandlungen, um für anverwandte und bekannte Kinder Lesestoff zu erwerben, fällt die Entscheidung selten leicht. Wer den kritischen Blick streifen lässt, wird schnell feststellen, dass die meisten Bücher heteronormativen Strukturen folgen, Geschichten von Mama, Papa, Kind erzählen und Geschlechterstereotype reproduzieren und festnageln.
Umso erfreulicher, dass sich da was tut und umso erfreulicher, dass sich der Nono-Verlag der Kinder annimmt, die vielleicht nach Lektüre des in zweiter Auflage erschienenen Buches „Unsa Haus – und andere Geschichten“ den Erwachsenen verklickern, dass Familie, Geschlecht, Sexualität und Zusammenleben nicht so eingefahren und endlos gleichförmig sein müssen.
Das Kinderbuch erzählt mit viel Spaß und tollen Illustrationen die im normativen Sinne nicht-geradlinigen Lebensläufe der fünf kleinen Held_innen. Dass jedoch deren fiktives Leben mit dem realen Alltagsleben vieler Kinder und Familien jenseits steriler Werbeanzeigen in einem engen Austauschverhältnis stehen, verdeutlichen die spannenden Illustrationen an der Schnittstelle von Fotografie und Mangamalerei. In die Fotos ikea-ausgestatteter Wohnräume sind die Mangacomicfiguren montiert und ermöglichen ein Queering ebenjener Welten, die nur aus weißen, bürgerlichen, heterosexuellen Farbglanzfamilien bestehen.
Zudem definieren sich die Kinder nicht vorzugsweise über ihr Geschlecht, sondern über ihre Interessen, Träume und Lebenswünsche, die ein viel festeres Band zwischen ihnen zu schweißen in der Lage sind. Ausgehend von der scheinbar belanglosen Frage, welchen Beruf die Kinder später einmal auszuüben sich erträumen, wird ein Kosmos entworfen, der eingebettet in ein Umfeld voller Aufmerksamkeit, Offenheit und Vorurteilslosigkeit so einigen Erwachsenen lehren könnte, Zusammenleben jenseits von national, kulturell und geschlechtlichen Zugehörigkeitsimperativen zu gestalten.
Wenn also jedes Kind im Rahmen der je eigenen Geschichte "direkt aus dem Leben" davon konfrontiert ist, dass sich Eltern trennen, Geburtstage nicht die rechten Geschenke bereithalten oder die WG der großen Schwester der schützende Rettungsanker vor sich streitenden Eltern ist, scheint sich der Zusammenhalt quer aller Differenzen aus der gegenseitigen Zuneigung und den gemeinsamen Träumen trotz oder vor allem aufgrund kindlicher Naivität zu generieren.
Zwar wird das Buch für Kinder ab 5 Jahre empfohlen, kann aber das Lesen „im Alter“ nicht schaden - vielmehr nutzen vor dem Hintergrund, sich der eigenen verfestigten Stereotype immer dann gewahr zu werden, wenn die cross-gendered und cross-raced Namen automatisierte Verschaltungen umleiten. Wie schnell also Normierungen zur Falle werden, macht das Buch eindrücklich deutlich.
Im Gespräch mit den Gründer_innen des Nono-Verlages Ben Böttger und Ina Schneider ergab sich daher wenig überraschend, dass nicht die Kinder Schwierigkeiten hatten mit den homosexuellen Familienerzählungen oder geschlechterübergreifenden Berufswünschen, sondern sich vor allem die Eltern an ebenjenen Stellen aufhingen. Daher ist zu hoffen, dass es dem Verlag wie geplant gelingen wird, vielleicht nicht nur ein Aufklärungsbuch für Jugendliche zu schreiben, sondern eine Handreichung für Eltern. Schließlich spielten bei den Kindern weder die schwulen Väter eine übergeordnete Rolle, noch die Tatsache, dass Dani es vorzieht Prinzessinnenkleider zu tragen. Somit unterstützt das Buch, eigene Lebensrealitäten (wieder) zu entdecken, ohne sich abweichend oder allein fühlen zu müssen.
Alle, die Kinder im weitesten Sinne in ihrem Umkreis mit Literatur beglücken wollen, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Es besteht sogar die Möglichkeit sich vorab eine PDF-Version anzuschauen.
Infos zum Buch/Bestellen:
ab 5 Jahre
15,5 x 21,0 cm, 56 Seiten / Softcover, 2. Auflage / Mai 2010
ISBN: 978-3-942471-00-8
14,90 €
Auch ganz frisch im NoNo-Verlag erschienen, ist der Fotokalender:
TRANSMASCULINITIES 2011 - Pictures From Beyond the Malestream mit 24 farbigen Portraits, fotografiert von Finn Ballard.
Infos zum Kalender/Bestellen:
Format: 29,7 x 29,7 cm, 16 Seiten plus Poster, Oktober 2010
14,90 €
Im letzten Jahr waren wir im Rahmen der Gender-Kritik-Reihe 2009 - Interdisziplinäre Dispute um Körper, Geschlecht und Identifikation" eingeladen, zu dem Thema "Der junge Feminismus: Aktualisierung der Differenz?" einen Vortrag zu halten. Dieser Vortrag und (fast) alle weiteren der Gender-Kritik-Reihe sind jetzt in der Reihe 2009 "Interdisziplinäres Kolloquium zur Geschlechterforschung. Die Beiträge Interdisziplinäre Dispute um Methoden der Geschlechterforschung" erschienen. Leider ist der Zusammenhang des von den Veranstalter_innen erwünschten Streitgesprächs in der Publikation nicht mehr nachvollziehbar - auch weil der Beitrag von Katrin Rönicke, auf den wir uns u.a. bezogen, nicht im Band enthalten ist.
Auch in diesem Jahr (Sommersemeter 2010) fand wieder eine spannende Gender-Kritik Reihe statt, in der Nachwuchsforscher_innen ihre Forschungsprojekte vorstellten.
Nicht nur dass sich Südafrika für den WM-Wahnsinn verheizen lassen muss, werden gleich noch ein paar rassistische Stereotype wiederaufgelegt. So strahlt der ZDF einen Spot aus, in dem Kahn und Müller-Hohenstein mit dem Auto eine Tier-Safari durchfahren, die sich in eine Art Menschen-Safari verwandelt, was den beiden Anlass genug scheint, sich lächelnd "wilder Fußball" zu zuraunen. Wildheit und Animalismus sollen als Aufhänger eines globalisierten Kollektiv-Gedächtnisses dienen, Südafrika, das sowieso permanent mit Afrika gleichgesetzt wird, repräsentiert zu sehen.
Das darf nicht unkommentiert gelassen werden - vor allem vor dem Hintergrund eines Fernsehsenders mit öffentlichem Auftrag! Hiermut rufen wir auf, das ZDF mit diesem Rassismus zu konfrontieren (eine Konfrontation, die auch den Kommentator_innen gut täte)!
Der Spot ist (noch) nicht in der Mediathek hinterlegt - mensch muss wohl oder übel den Fernseher anschalten, um den Spot zu sehen.
In diesem Sommer findet in Rostock vom 29. Juli bis zum 31. Juli 2010 zum zweiten Mal das unkommerzielle und unabhängige QueerFilmFest statt.
Hierfür sucht das Orga-Team eure Filme!
Jeder queere Film ist willkommen - gerne zu Themen wie Intersexualität, Trans*, Gender-nicht-konform und queer in Verbindung mit Migration, Illegalität, Klasse…
Wer Lust hat, einen Film einzureichen und persönlich in Rostock vorzustellen sowie dem Publikum im Anschluss für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen, meldet sich unter: queerfilm@systemausfall.org.
Im Rahmen des Festivals wird es auch Raum für Dia-Shows, Ausstellungen, Vorträge oder Workshops geben. Bei der Abschlussparty am Samstag könnt ihr euch gerne mit euren Performances, Deko-Ideen und DJ-Skillz einbringen. Auch hierfür: queerfilm@systemausfall.org
Selbstverständlich vermittelt auch der Queer-o-mat.
Yair Quedar hat eine Menge Material zusammengetragen und dokumentiert die kurze aber revolutionäre Schwulenbewegung Israels zwischen den 80er Jahren und 1998, wobei hier korrigiert werden muss, dass es sich um die Bewegung in Tel Aviv handelt. Schließlich erfahren wir weder etwas über die Verhältnisse in Jerusalem oder den ländlichen Gebieten noch über die Vielfalt queerlesbischfeministischen Lebens, was insofern legitimiert dadurch wird, dass der Regisseur einen Ausschnitt seiner Erlebnisse und seines Kontextes dar- bzw. herstellt. Und dennoch hinkt der Film genau daran, das er vorgibt für sich beanspruchen zu können, die Homosexuellenbewegung Israels zu dokumentieren, aber lediglich aus dem weißen schwulen und zumeist intellektuell-kulturellen Zentrum Tel Avivs berichtet. Demzufolge handelt es sich um einen guten ersten Einblick der noch weitestgehend unerzählten Geschichte der LGBT-Bewegung rund um Coming-Out und Emanzipation. Ergänzend ließe sich z.B. der Film „Trembling before G-d“ von Sandi DuBowski empfehlen.
Die Eule als ein gemütlich wirkendes Tier, das Ruhe und Besonnenheit auszustrahlen in der Lage ist, steht als Metapher über dem neuen Film von und mit Cheryl Dunye (Watermelon Women) und lässt sich auf die in die Jahre gekommene Gruppe lesbischer Frauen übertragen. Rockten sie einst die Bühnen, pflanzen sie nunmehr Tomaten an, beschäftigen sich mit der Fortpflanzung und huldigen aus Gewohnheit und Frustration dem Alkohol. Wie die Eulen leben sie im nächtlichen Schatten ihres eigenen Lebens. Cheryl Dunye vollzieht mit diesem Film die Wendung einer einst politisch motivierten Frauen- und Lesbenbewegung hin zu einem privatisiert-individualisiertem Lebensstil sich verbürgerlichender Frauen zwischen Garten, Küche und Selbstbefriedigung nach und setzt allein mit der Trans*Person Cricket einen Akzent sich verschiebender Paradigmen im Kosmos schwul*lesbischer Lebensweisen. Mit dem Auftauchen und mysteriösen Verschwinden von Cricket gerät das Leben der vier Frauen in Form des Erscheinen Sky`s als Alter Ego aus den Bahnen. Zwischen den sich auflösenden Grenzen von Innen und Außen, Sehen und Gesehenwerden gehen sie verloren im buchstäblichen Sinn, da sich der Film als ein Thriller im Genre des psychologischen Dramas der 1960er Jahre wie z.B. Killing of Sister George auflöst. Unabhängig davon, ob mensch diese Bezugnahme gelungen findet oder nicht, versucht der Film auch aufgrund der im Kollektiv entstandenen und nicht auf eine Einzelperson rückfahrbare Produktion Kategorien aufzuweiten und miteinander in Relation zu bringen. Somit geht der Film über das reine Bekennungsmoment sexueller Identität hinaus und erzählt von der Komplexität queeren Lebens.
Viele Filme der Berlinale zu schauen, ist leider (wieder) nicht drin, aber den ersten vorzustellen lohnt sich schonmal. In trauter Zweisamkeit sahen wir „I shot my love“ des israelischen Filmemachers Tomer Heymann, was sich, wenn mensch den Ankündigungstext nur leidlich überflogen hat, erst einmal bedrohlich anhört, ist es hoffentlich niemensches (?) Ziel, seine Liebe zu erschießen. Doch bereits mit den Anfängen des mit einer 8mm Kamera gefilmten Streifens lässt sich erschließen, auf welche Doppeldeutigkeit des Wortes „to shoot“ Heymann anspielt. Schließlich schießt Heymann mit seiner Kamera Bilder und filmt nahezu ungeachtet jedweder Distanznahme seine neue Liebe Andreas Merk, die er nach dem Screening seines letzten Films „Paper Dolls“ auf der Berlinale 2006 durch Zufall kennenlernte. Die Kamera scheint eingegangen nicht nur in das Beziehungsgeflecht dieser beiden kulturell sich unterscheidenden jungen Männer, sondern auch in das zwischen dem Sohn Tomer`le und dessen Mutter, die insofern als das historische Bindeglied zwischen Tomer und Andreas verstanden werden kann, ist sie die Tochter der vor dem Naziregime nach Israel geflohenen deutsch-jüdischen Eltern. Demzufolge entspinnt sich nicht nur eine Suche nach der je eigenen Familiengeschichte, sondern die Suche nach einem über die Grenzen eingeschriebener Vorurteile hinausdeutenden Neuanfang im ganz persönlichen Lieben und Leben. Ein intimer, ein zärtlicher Film mit einem eindringlichen Kamerablick – jedoch nicht auf das Objekt des Auges, sondern das Objekt der Liebe.
Der Film läuft nochmal am Samstag, den 20.02.2010, 17:30 Uhr im Cubix 7 mit Anwesenheit von Tomer Heymann und Andreas Merk.
Am 19. November 2009 läuft im Spinnboden-Archiv der Film "Working on it" unter der Anwesenheit der Filmemacher_innen Karin Michalsky und Sabina Baumann. Im Film wird der Aspekt des "sexuellen Arbeitens" im Sinne der teils aufwendigen Arbeit, "in öffentliche Bilder von Sexualität und Weiß-Sein einzugreifen", thematisiert. 15 Protagonist*innen beantworten Fragen, wie auf Arbeit und im Alltag Abwertungen sexueller Identität gewendet werden können, um eine neue Sprache von Geschlechtlichkeiten zu generieren.
In diesem Jahr fand vom 22.-25.Oktober das 4. Pornfilmfestival in Berlin statt. Angekündigt waren „so viele spannende und interessante Arbeiten von „Frauen“ wie noch nie“, einem Umstand, auf den sich laut dem Festivalleiter Jürgen Brüning die Presse stürzte, ohne danach zu fragen, welcher Motivation folgend. Wollte mensch sich in differenzbiologistischen Thesen, Frauen würden „andere“ oder gar hinter vorgehaltener Hand bessere Pornos machen, bestätigt sehen oder ging es tatsächlich um einen kritischen Blick auf mediale Geschlechterklischees und ausbeuterische Produktionsbedingungen?
Schließlich war das Programm viel versprechend, auch im Hinblick auf etwaige queere, alternative, feministische Pornos – que(e)rliegend zu stereotypen Geschlechterrollen, heteronormativem Mainstream und Herrschaftsverhältnissen.
Die Auswahl aus dem umfangreichen Programm fiel schwer und musste doch getroffen werden, so dass ich das Festival mit dem Eröffnungsfilm begann:
Die Zeitschrift gegen die Realität - Phase2 - versucht sich mit der Juni Ausgabe mit einem Queer Schwerpunkt und und lotet dabei auch das Verhältnis von Queer und Marxismus aus. Insofern sich eine Linke in der Tradition der Aufklärung sieht, scheint es unumgänglich, dass eine Auseinandersetzung mit dem emanzipatorischen Potential queerer Theorien stattfinden muss, da queer die objektiven und materiellen Verhältnisse, an denen der Marixmismus Kritik übt, zu dekonstruieren versucht. Doch wie umgehen mit dem linken Unbehagen von Gewicht gegenüber dem queeren Unbetragen? Wie kann die Linke an etwas Kritik üben, was die queere Theorie in der Existenz an sich in Frage stellt - wie eben die Zweigeschlechtlichkeit. Einige Anhaltspunkte für die weiterführende Diskussion finden sich in der neuen Phase2. Zu empfehlen auch ist Kilby2 - die Literaturbeilage u.a. mit einer Rezension von Georg Klaudas "Die Vertreibung aus dem Serail"
An der Züricher Hochschule für Künste wird seit kurzem ein Bachelorstudiengang für mobilen und digitalen Content angeboten. Short Stories for the small Screen kurz: Cast.
In diesem Rahmen produzieren Studierende Inhalte für die Seite europride.tv.
Ein fünfwöchiges Lernmodul ermöglicht Studierenden die EuroPride 2009 in Zürich auf europride.tv zu begleiten und eine multimediale Seite rund um die schwul-lesbische Großveranstaltung zu erstellen.
Content heißt dann nicht nur Artikel in Textform, sondern auch Video-Interviews, Kurz-Dokus oder Live-Streams von Podiumsveranstaltungen und Höhepunkten der Parade.
Wir sind gespannt, was die Studierenden auf die Beine stellen und wie die Berichterstattung vonstatten läuft. Vielleicht ergibt sich auch eine Berichterstattung der off_pride, dem alternativen Queerfest zur offiziellen EuroPride, vom 5. – 7. Juni 2009 in Zürich. Es könnten alternativ-lesbische, undesignt-schwule, genderbefreite und sonstwie aus der Reihe tanzende Menschen zu Wort kommen.
Zum vierten Mal findet während der Pride-Week in Berlin das XPOSED International Queer Short Film Festival statt. XPOSED spielt auf den Vorgang des XPOSING an, wenn also Filmmaterial BELICHTET wird. In diesem Sinne wird diesmal „Die Türkei-Rolle“ belichtet und beleuchtet.
Im Gepäck schwullesbische Filme aus der ganzen Welt – für ein Publikum, das während der Pride Week genauso international ist. Zum 4. Mal schon wird das Schwuz zum Kino. Und zum ersten Mal dazu zum Konzertsaal und zum PARTY-SALOON. Am 25. Juni erobern wahre schwule und lesbische Geschichten aus der Türkei die Leinwand: Queer-Kurzfilme und Queer-Dokumentationen. Auf der Landkarte knapp 2.000 km entfernt. Für Berliner_innen ist es meist nur eine Wohnungstür weiter. Auf diesem Festival wollen wir unsere Nachbarn besser kennen lernen. Was im Verborgenen nebenan passiert – bei uns auf der großen Leinwand.
Programm-Höhepunkte:
„Rent A Boy“
Eine Geschichte über einen schwulen Jungen,
der eigentlich nicht zu vermieten sein wollte oder sollte?
„Makbul – His Favorite One“
enthüllt mutig schwule Fetisch-Gelüsten in altertümlicher türkischer Geschichte. Für uns mag es komisch sein. Damals war es ein Drama, als der persönliche Butler des Sultans beim täglichen Wasch-Ritual von den Füßen des Sultans mehr als entzückt ist und eine homo-erotische Spannung entsteht.
„Lots Wife“
Die Fabel von Sodom und Gomorrah, erzählt durch die Augen einer starken türkischen Frau und ihren Blick auf gleichgeschlechtliche Liebe in der islamischen Welt.
Party:
Filme, die gebührend gefeiert werden müssen mit einer fetten Party. Das Schwuz wird zum Inneren einer Wasserpfeife mit Wassermelonentabak. Fürs Warm-Up die Live-Band „Solow Suicide“.An den Turntables die internationale Ikone „DJ Seymour Butz“ …plus die Berliner Hausmarken „Das Ponymädchen“ und „Desolation Disko King“…plus Mikki_P und host Trixi von Heute!
Am 6. Mai, 19:00 Uhr, präsentiert Mithu M. Sanyal "Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts” im Hauptgebäude der HU, Unter den Linden 6, Senatssaal. Christina v. Braun moderiert.
"Diese freche, facettenreiche, lustvoll erzählte Kulturgeschichte des weiblichen Geschlechts, eine Geschichte von Aberkennung und Aneignung, stellt die aktuelle Diskussion um Post- und Popfeminismus sowie um öffentlich enthüllte Privatgebiete auf ein solides Fundament."
Was mit einem soliden Fundament und vorallem der Enthüllung gemeint ist, kann dies ggfs. am Mittwoch erfahren. Wir werden berichten.