kurz notiert
Prof. Gayatri Chakravorty Spivak, wirkungsmächtige Wissenschaftlerin postkolonialer Theorie ("Can the subaltern speak"), wird am 11. Juni eine Fragestunde von 15.30-16.30 am OSI (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft) geben.
Im Fokus dieser Veranstaltung steht die Signifikanz postkolonialer Theorie in der Wissenschaft.
Die Veranstaltung soll den Auftakt für die offiziell am 14. Juni anfangende "Woche der vakanten Professuren" bilden und auf die marginalisierte Stellung postkolonialer Theorie in dem Lehrangebot am OSI hinweisen.
Wann? 11. Juni 2010 - 15.30-16.30Uhr
Wo? OSI (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft) Raum wird noch bekannt gegeben
Samstag, 5. Juni 2010
Gayatri Chakravorty Spivak in Berlin
Geschrieben von queer-o-mat
in Veranstaltungen, Vortrag, Wissenschaft
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12:10
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Mittwoch, 19. Mai 2010
Judith Butler an der Volksbühne
Judith Butler hält am 18.06.2010 an der Volksbühne Berlin den Vortrag "Queere Bündnisse und Antikriegspolitik".
Die diesjährige Zivilcourage-Preisträgerin des Berliner Christopher Street Day 2010 widmet sich in ihrem Vortrag der Frage, welches Profil eine queere Politik haben muss, die sich als Teil einer Politik gegen den Krieg versteht. Von dieser Frage ausgehend, behandelt die amerikanische Philosophin Aspekte einer queeren Friedenspolitik, die queer nicht als Identitätskonzept, sondern als Bündnisform zu thematisieren sucht. Welche politische Rolle spielt queere Politik in einer Welt, in der Krieg alltäglich erscheint und viele Völker einem ständigen Bedrohungszustand hoffnungslos ausgeliefert sind? Wie muss sich queere Politik angesichts der globalen Herausforderungen der zunehmenden Militarisierung und fortgesetzten Kolonialisierung neu definieren, und ist eine queere Politik denkbar, die nicht zugleich auch eine anti-rassistische Bewegung ist? Wie können wir Bündnissen gegen nationalistische Abschottungspolitik beitreten, wenn diejenigen, für die und mit denen wir kämpfen, unsere Standpunkte nicht immer teilen?
Moderation: Andreas Kraß (Goethe-Universität in Frankfurt am Main) mit anschließender Diskussion (englisch mit Simultanübersetzung).
Zuvor kann mensch sich mit dem Stück von Rene Pollesch "Ein Chor irrt sich gewaltig" beglücken.
Update:
Was Judith Butler vorgetragen hat, kann mensch hier nachlesen.
Die diesjährige Zivilcourage-Preisträgerin des Berliner Christopher Street Day 2010 widmet sich in ihrem Vortrag der Frage, welches Profil eine queere Politik haben muss, die sich als Teil einer Politik gegen den Krieg versteht. Von dieser Frage ausgehend, behandelt die amerikanische Philosophin Aspekte einer queeren Friedenspolitik, die queer nicht als Identitätskonzept, sondern als Bündnisform zu thematisieren sucht. Welche politische Rolle spielt queere Politik in einer Welt, in der Krieg alltäglich erscheint und viele Völker einem ständigen Bedrohungszustand hoffnungslos ausgeliefert sind? Wie muss sich queere Politik angesichts der globalen Herausforderungen der zunehmenden Militarisierung und fortgesetzten Kolonialisierung neu definieren, und ist eine queere Politik denkbar, die nicht zugleich auch eine anti-rassistische Bewegung ist? Wie können wir Bündnissen gegen nationalistische Abschottungspolitik beitreten, wenn diejenigen, für die und mit denen wir kämpfen, unsere Standpunkte nicht immer teilen?
Moderation: Andreas Kraß (Goethe-Universität in Frankfurt am Main) mit anschließender Diskussion (englisch mit Simultanübersetzung).
Zuvor kann mensch sich mit dem Stück von Rene Pollesch "Ein Chor irrt sich gewaltig" beglücken.
Update:
Was Judith Butler vorgetragen hat, kann mensch hier nachlesen.
Mittwoch, 7. April 2010
Irrsinn der Normalität – Nation, „deutsche“ Geschlechter und Sport
Vier Jahre ist es nunmehr her,dass die euphorisierte deutsche Nation fahnenschwenkend und mit allerlei schwarz-rot-goldenen Accessoires ausgestattet in die Fußballstadien und auf die öffentliche Plätze stürmte, um ihre Elf Weltmeister werden zu sehen. Was sie in den Stadien und auf den Plätzen fand, war nicht der Titel, sondern sie fand sich selbst.
Das Bekenntnis zur Nation ist damals zur Normalität geworden – und damit auch ein mehr oder weniger neuer deutscher Nationalismus. Die WM stellt nicht zuletzt den Kulminationspunkt eines langen Prozesses der Umwidmung der Bonner zur Berliner Republik dar.
Anschließend wurde u.a. festgestellt, dass sich viel mehr Frauen für die WM interessiert und als Fans teilgenommen haben als es im normalen Fußball-Alltag üblich ist. Die Eintrittskarte war das Bekenntnis zur Nation.
So lässt sich an dieser Stelle fragen wie das Verhältnis von Nation und Geschlecht zu fassen ist?
Welche zentralen Leitbilder der „deutschen Geschlechter“ haben sich zum Zeitpunkt der Nationenbildung entwickelt? Was hat sich daran verändert? Und welche Rolle spielt dabei der Sport/Fußball?
Diesen Fragen gehen die Berliner Autorin Felicita Reuschling („Deutsche Geschlechter“) und Benjamin Fuchs von der Frankfurter „Projektgruppe Nationalismuskritik“, die das Buch „Irrsinn der Normalität. Aspekte der Reartikulation des deutschen Nationalismus“ herausgegeben hat,nach.
Des weiteren erzählt Gerd Dembowski (Berlin) satirische Anekdoten zur EM 2008.
Wann? Dienstag, 13.4.2010 , 19.30 Uhr
Wo? Tristeza, Pannierstr.5 Berlin, U-Bahn Hermannplatz
Das Bekenntnis zur Nation ist damals zur Normalität geworden – und damit auch ein mehr oder weniger neuer deutscher Nationalismus. Die WM stellt nicht zuletzt den Kulminationspunkt eines langen Prozesses der Umwidmung der Bonner zur Berliner Republik dar.
Anschließend wurde u.a. festgestellt, dass sich viel mehr Frauen für die WM interessiert und als Fans teilgenommen haben als es im normalen Fußball-Alltag üblich ist. Die Eintrittskarte war das Bekenntnis zur Nation.
So lässt sich an dieser Stelle fragen wie das Verhältnis von Nation und Geschlecht zu fassen ist?
Welche zentralen Leitbilder der „deutschen Geschlechter“ haben sich zum Zeitpunkt der Nationenbildung entwickelt? Was hat sich daran verändert? Und welche Rolle spielt dabei der Sport/Fußball?
Diesen Fragen gehen die Berliner Autorin Felicita Reuschling („Deutsche Geschlechter“) und Benjamin Fuchs von der Frankfurter „Projektgruppe Nationalismuskritik“, die das Buch „Irrsinn der Normalität. Aspekte der Reartikulation des deutschen Nationalismus“ herausgegeben hat,nach.
Des weiteren erzählt Gerd Dembowski (Berlin) satirische Anekdoten zur EM 2008.
Wann? Dienstag, 13.4.2010 , 19.30 Uhr
Wo? Tristeza, Pannierstr.5 Berlin, U-Bahn Hermannplatz
Geschrieben von queer-o-mat
in Gesellschaft, Veranstaltungen, Vortrag
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09:41
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Montag, 25. Januar 2010
Homi Bhabha zur Hegel Lecture in Berlin
Die Hegel Lecture 2010 wird am 28.01.2010 von Homi Bhabha gehalten.
Der Titel des Vortrages lautet: Our Neighbors, Ourselves: Contemporary Reflections on Survival (Unsere Nachbarn und wir: Zeitgenössische Betrachtungen über das Überleben). Die Veranstaltung ist öffentlich; der Eintritt frei; der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Anmelden konnte mensch sich bis zum 21.01.2010 - wer das nicht getan hat, sollte trotzdem hingehen - den Versuch ist es auf alle Fälle wert.
Ort: Henry-Ford-Bau, Max-Kade-Auditorium, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem
Zeit: 28. Januar 2010, Beginn: 19:00 Uhr. Einlass ab 18:00 Uhr
Der Titel des Vortrages lautet: Our Neighbors, Ourselves: Contemporary Reflections on Survival (Unsere Nachbarn und wir: Zeitgenössische Betrachtungen über das Überleben). Die Veranstaltung ist öffentlich; der Eintritt frei; der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Anmelden konnte mensch sich bis zum 21.01.2010 - wer das nicht getan hat, sollte trotzdem hingehen - den Versuch ist es auf alle Fälle wert.
Ort: Henry-Ford-Bau, Max-Kade-Auditorium, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem
Zeit: 28. Januar 2010, Beginn: 19:00 Uhr. Einlass ab 18:00 Uhr
Geschrieben von queer-o-mat
in Gesellschaft, Vortrag, Wissenschaft
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10:40
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Tags für diesen Artikel: berlin, gender studies, herrschaftskritik, homi bhabha, postkoloniale theorie, rassismus, vortrag
Donnerstag, 7. Januar 2010
“Queer up and speak!" - Ankündigung in eigener Sache
Soweit das Anliegen von queer nicht darin besteht, zu labeln, sondern Herrschaftsverhältnisse zu hebeln, lädt das KTS Freiburg zu einer Gesprächsrunde zum Thema queer ein. Dabei wird es weniger darum gehen, queer als Attribut und szenige Aneignung einer pseudo-kritischen Queer-Avantgarde zu thematisieren, als darum zu fragen, wie sich queer als eine Praxis aneignen lässt, die sich kritisch mit Macht und Gewalt in seinen heteronormativen, sexistischen, rassisitischen, ableistischen, klassistischen Prägungen auseinandersetzt. Auf welche Vorannahmen gründet sich dabei Queere Theorie, was sind die impliziten Leerstellen und welche Potentiale ergeben sich für ein Queering des Alltags? Ein erster Anfang für gesellschaftskritische Que(e)rlegungen könnte sein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Also: “Queer up and speak!"
Input und Diskussion mit Katrin Köppert
Wann? Samstag, 30. Januar, 20:00 Uhr
Wo? KTS Freiburg, Basler Straße 103, 79100 Freiburg
Also: “Queer up and speak!"
Input und Diskussion mit Katrin Köppert
Wann? Samstag, 30. Januar, 20:00 Uhr
Wo? KTS Freiburg, Basler Straße 103, 79100 Freiburg
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